Die Geschichte unserer Schule

Nachdem auch in den 60er Jahren die Bautätigkeit in Lichtenrade weiter stark anstieg - Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Hochhäuser - wuchsen aus dem Boden, reichte die Raumkapazität der Käthe-Kollwitz-Grundschule für alle dort angemeldeten Schüler erneut nicht mehr aus. So entschloss sich der Bezirk 1971 mit dem Bau unserer Grundschule zu beginnen, deren Übergabe im August 1972 als 4-zügige 17. Grundschule im Bezirk Tempelhof in der Straße 17 an Frau I. Kock als Schulleiterin erfolgte. Zu Beginn unterrichteten die Schüler 21 Lehrer/innen und 2 Vorklassenleiterinnen! Von den 21 Lehrern waren sechs noch in der Ausbildung.

Mit einem ersten großen Schulfest am 7. Juli 1973 feierten wir die Namensgebung unserer Schule. Seit dieser Zeit tragen Straße und Schule den Namen der Stadt Nahariya im Norden Israels. Zur Namensgebung war auch der damalige stellvertretende Bürgermeister, Herr Sigi Keren, der Tempelhofer Partnerstadt Nahariya, anwesend.

Man kann sich kaum vorstellen, dass zu dieser Zeit die Schule zwischen Feldern und einer Laubenkolonie lag und die großen Pausen auf der – dann für den Autoverkehr gesperrten – Straße stattfanden, da es noch keinen Schulhof gab. Schnell jedoch wuchsen die Hochhäuser in die Höhe und von den Feldern war bald nichts mehr zu sehen.

Die Klassenfrequenzen betrugen bis zum Jahre 1975 vierzig Schüler und mehr. Zu dieser Zeit gab es fast 1200 Schüler und 55 Lehrer an unserer Schule. Deshalb wurde 1975 der erste Pavillon, 8 mobile Klassenräume in Container-Bauweise, auf dem Schulhof errichtet, im Jahre 1990 sogar ein zweiter.

Um die 6-zügige Nahariya-Schule weiter zu entlasten, wurde im Jahre 1998 begonnen, die sechste Lichtenrader Grundschule zu bauen, die als Grundschule im Taunusviertel im Sommer 1999 fertig gestellt wurde. Heute, im Jahre 2008, werden etwa 500 Schüler von 49 Lehrern unterrichtet und 16 Erzieherinnen betreut.

Von den Lehrer/innen, die seit 1972 vom 1. Schultag in der Nahariya-Grundschule arbeiten, sind heute noch fünf Lehrer/innen dabei. Eine dieser Lehrerinnen, Frau R. Hunscha, wurde nach der Pensionierung der Schulleiterin Frau Kock 1990 vom Kollegium zur neuen Schulleiterin gewählt und ist mittlerweile auch im wohlverdienten Ruhestand. Ihre Nachfolgerin ist seit 2011 Frau Susanne Peters-Brose.